Alles für die Astronomie

Füssener Steckplanetarium

Füssener Steckplanetarium
zum Vergrößern bitte ins Bild klicken

Das Steckplanetarium ist einfach, robust und immergültig. Es ist ein astronomisches Lernmittel mit einem hohen Aufforderungscharakter, die korrekte Planetenkonstellation zu finden, und somit geeignet im Unterricht für alle Altersstufen. Das Steckplanetarium enthält keine mechanischen Teile wie Getriebe und auch keine Elektronik. Mit ihm ist eine Darstellung von der aktuellen und fortlaufenden Planetenkonstellation unseres Sonnensystems möglich.

Beschreibung

Das Grundbrett ist aus Birke Multiplex 15 mm gefertigt und hat das quadratische Format 39 cm x 39 cm. Auf dem Brett eingelassen sind die Einsenkung für die Sonne und die Steckbohrungen für die Planetenstellungen. Auf das Brett aufgezogen ist eine  mit Überzug geschützte Druckfolie, welche die acht Bahnkreise und die Beschriftung enthält. Die Sonne und die 8 Planeten werden durch Messingkugeln von 10-40 mm Durchmesser dargestellt. Die Kugeln haben ein Innengewinde, in das Gewindestifte eingeschraubt sind. Die Planetenkugeln werden damit in die 12 mm tiefen Bohrungen gesteckt und so stellungsfixiert. Die vier inneren Planetenbahnen von Merkur, Venus, Erde und Mars haben 12 Bohrungen, die äußeren vier Bahnen von Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun haben 24 Bohrungen. Die Sonnenkugel ist am Brett verankert.

Das Planetarium kann auch senkrecht an die Wand gehängt werden. Dazu ist auf der Rückseite eine Aufhängebohrung vorgesehen. Die Friktion durch die Gewindestifte hält die Messingkugeln gut fest.

Anwendung des Steckplanetariums

Das Steckplanetarium zeigt die Planetenkonstellationen in vereinfachter Weise. Daher lässt das Steckplanetarium die korrekten Verhältnisse von Größe, Bahnradien, Exzentrizität, Bahnneigungen, etc. der Planeten außer Acht. Auch die Neigung der Drehachsen der Planeten gegen die Ekliptik etwa bei Erde und Saturn fällt weg. Bei Saturn z.B. müsste man die Stecklöcher parallel unter einem Winkel von 27° in das Grundbrett bohren, damit der Ring äquatorial angebracht werden könnte. Ebenso werden Kleinplaneten, Kometen, Trojaner und Monde (außer Erdmond und den Galileischen Monden des Jupiters) nicht berücksichtigt. Wollte man z.B. die Bahnradien bei den 40 mm Sonnendurchmesser unseres Steckplanetariums ins richtige Verhältnis setzen, müsste man das Grundbrett auf 260 m x 260 m vergrößern, wie das aus der folgenden Tabelle zu entnehmen ist:

Durchmesser

Bahnradius

Umlaufzeit

Stecklochabstand

Messingkugeln

Maßstab: Sonne =

[mm]

40 [mm]

Sonne

40,00

Merkur

0,14

1,66

88

Tage

7,3

Tage

Venus

0,34

3,11

225

Tage

18,7

Tage

Erde

0,36

4,30

1

Jahr

1

Monat

Mars

0,19

6,55

1,88

Jahre

1,8

Monate

Jupiter

4,11

22,3 6

11,86

Jahre

6

Monate

Saturn

3,46

41,05

29,46

Jahre

1,23

Jahre

Uranus

1,46

82,60

84,02

Jahre

3,5

Jahre

Neptun

1,42

129,40

164,77

Jahre

6,86

Jahre

 

Gebrauchsanleitung

Als erstes wird die Erdkugel (mit Mond) auf der dritten Kreisbahn von innen auf den aktuellen Monat gesteckt. Die Monate sind mit Ziffern von 1 bis 12 gekennzeichnet. Die Einteilung in zwölf Monate gilt natürlich nur für das Erdjahr und damit nur für die Erdbahn. Für die vier großen Gasplaneten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun hat das Brett eine 24er-Teilung. Planeten, die nachts am Himmel stehen, müssen auf der Nachtseite der Erde gesteckt sein, die anderen auf der Tagseite, also auf der Sonne zugewandten Seite. Das Planetensystem wird von „oben“ (aus der Sicht der Nordhalbkugel) betrachtet, die Planeten laufen also im Gegenuhrzeigersinn auf dem Brett, den Richtungspfeilen entsprechend. Dreht man die Erdkugel, natürlich auch im Gegenuhrzeigersinn, kann man schön die Morgen- und Abendsternstellung von Merkur und Venus simulieren. Die kleine Messingkugel an der Erde stellt dann den Beobachter auf der Tagseite bzw. Nachtseite der Erde dar. Betrachtet man sie als Erdmond, kann man Sonnen- und Mondfinsternis nachstellen.

Hilfreich für das Finden der aktuellen Planetenkonstellation ist die eigene Beobachtung der Tag- oder Nachtsichtbarkeit der Planeten, die Benutzung der gängigen astronomischen Jahrbücher oder der entsprechenden PC-Software.

Da Anfang Januar die Sonne im Sternbild Schütze, also in Richtung auf das Zentrum der Milchstraße steht, kann man das Steckplanetarium auch in unserer Galaxie entsprechend ausrichten. Einen Hinweis mit Richtungspfeil findet man auf dem oberen Brettrand.

Gebrauchsmuster geschützt.


Lieferumfang:

  • Multiplex Grundplatte mit Steck-Bohrungen
  • 8 aus Messing gefertigte Planeten


Weitere Informationen:


 

Gewicht 1900 g
Maße (lxbxh) 390x390x15 mm

Füssener Steckplanetarium

EAN-Nr.:
Artikelnummer: 893151 Preis: € 149,00

Neu im Sortiment

 

ICS und Intercon Spacetec sind eingetragene Warenzeichen der Intercon GmbH Augsburg. © Copyright: 1994-2012 Martin Birkmaier - Intercon GmbH, Augsburg
Intercon GmbH, Gablinger Weg 9k, D-86154 Augsburg. E-Mail info (->) intercon-spacetec.de, Fax: 0821-414085 Tel.: 0821-414081